Sonntag, 21. Dezember 2008

Jul

Heute, am 21 Dezember ist Wintersonnenwende, das eigentliche Julfest. Ich habe ein Gedicht gefunden, das mir vollkommen dazu passend erscheint

Der Sunnwendmann


"Der Sunnwendmann,
wo kommt er her?"
Über Wiesen und Felder,
über Berge und Wälder,
vom weiten, weiten Meer,
da kommt er her.

"Der Sunnwendmann,
wie zieht er ein?"
Auf leuchtendem Schimmel,
wie die Sonn’ am Himmel,
voll spiegelndem Schein,
so zieht er ein.

"Der Sunnwendmann,
was bringt er mit?"
Gar köstliche Gaben
für Mädchen und Knaben,
die guter Sitt’;
das bringt er mit.

"Der Sunnwendmann,
wie teilt er’s aus?"
Er legt sie verstohlen,
wo leicht sie zu holen,
ans Fenster, vors Haus,
so teilt er’s aus.

Martin Greif 1839 - 1911

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Holle, weiße Wunderfrau

Holle, weiße Wunderfrau,
Hast viele Gesichter, doch ich kenn´sie genau:
Wenn der Frühling zieht wohl übers Land,
zeigst Du uns Dein jungfräulich´ Gewand.
Und wenn im Mai die Blüten erblüh´n,
dann strotzt Du vor saftigem, satten Grün.
Wenn Elfen tanzen zur Mittsommernacht,
zeigst Du Dich in Deiner Hochzeitspracht.
Die Blütenküchlein mit Zucker bestreut
hätten auch Lady Titania erfreut.
Und kommt im Herbst die Erntezeit,
hälst Du deine schwarzen Beeren bereit.
Ihr dunkelroter, süßer Saft
gibt zur dunklen Zeit uns rechte Kraft.
Und kommt der Winter dann, der kalte,
bist Du ganz die knorrige Alte:
Während wir huldigen der Mütternacht,
hälst Du über die tote Seelen Wacht.
Holle, Du Holde, Du Heilende, Du Weise,
Gelobt sei Dein Name, gepriesen Deine Speise.
Du zeigst Dich als Junge, als Reife, als Alte
und nährst unser Feuer, vertreibst alles Kalte.
Verfasser Andrea Homersen

Gesichter einer Stadt


Weihnachtsmakt in Düsseldorf

Sonntag, 14. Dezember 2008

Weihnachtsfeier

Die Zeit der Feste in "Betreutes Wohnen" ist vorüber.Wir hatte Nikolaus und Adventkaffee.
Mittwoch war der Höhepunkt mit einer Weihnachtfeier und einem wundervollen Dinner.
Was soll ich sagen? Es war viel, viel Arbeit, aber es war schön!
Wir geben uns da wirklich sehr viel Mühe, auch mit der Gestaltung. Wenn man dann von den alten Menschen auch noch so richtig feste gedrückt wird
und man ein Dankeschön bekommt und man sieht, dass man Menschen wirklich glücklich gemacht hat,
dann ist man selber auch glücklich.



Zum Schluss auch für uns , die geholfen haben, ein köstliches Essen




















Freitag, 5. Dezember 2008


Heute kommt der Nikolaus

Ihr Kinder, stellt die Schuh' hinaus,
denn heute kommt der Nikolaus;
und wart ihr immer gut und brav,
dann lohnt's euch Nikolaus im Schlaf.
Er bringt euch Äpfel, Feigen, Nüss'
und gutes Backwerk, zuckersüß
doch für das böse, schlimme Kind
legt er die Rute hin geschwind.

Donnerstag, 27. November 2008

Ich

Heute schaue ich mir zum X-ten Mal "Der Herr der Ringe" an und immer wieder berührt mich der darin vorkommende Ausspruch Tolkien´s, den ich einfach schön und treffend finde:
" Es ist eine gefährliche Sache aus deiner Haustüre zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht aufpasst, weißt du nicht wohin deine Füße dich tragen."

Ach... wie oft schon bin ich unachtsam aus meiner Haustüre herausgetreten und meine Füße trugen mich an Orte und zu Begebenheiten an die ich niemals gedacht habe... die ich nie für möglich gehalten habe.
Es waren nicht immer positive Erfahrungen, aber immer lehrreiche.

Donnerstag, 20. November 2008

Gesichter einer Stadt

Düsseldorf im November

Der Rhein mit Fernsehturm

Donnerstag, 13. November 2008

Gesichter einer Stadt


...und welche Nadelstärke haben Sie benutzt?
Mützen in Düsseldorf

Samstag, 8. November 2008

Writers´Workshop, Erste Lektion

Nachruf auf einen Engel

von Elsbeth Bitter

Seit einem Jahr lebe ich in dieser Wohnung. Es ist eine schöne Wohnung – ich liebe sie.
Jedoch, kurz nach meinem Einzug, begannen sich seltsam Dinge zu ereignen.

Alles fing damit an, dass, wenn ich vor meinem Computer saß, kleine Staubwölkchen
über meinem Schreibtisch wirbelten. Irritiert dachte ich dann: ich muss mal mal wieder gründlich sauber machen.
Das jedoch mache ich meist nur an Wochenenden, denn in der Woche muss ich zur Arbeit und da bleibt oft nicht viel Zeit für den Haushalt. Wenn ich nach Hause komme, gibt es so vieles was ich tun muss oder möchte, wie zum Beispiel, das Schreiben.

Nachdem ich aber mehrmals dieses kleine Staubwölkchen über meine Schreibtisch habe wandern sehen, nahm ich das Staubtuch, räumte meine chaotisch aussehenden Schreibtisch leer und machte gründlich sauber.

Befriedigt setzte ich mich wieder vor meinem Computer. War doch jetzt alles so schön aufgeräumt und blank.

Ein paar Tage später, es war schon Abend geworden und ich kam von einem Treffen mit Freunden nach Hause, starrte ich, als ich meine Wohnung betrat,gebannt auf das Bücherregal – wirbelte doch ein ähnliches Stäubwölkchen, wie das von meinem Schreibtisch, über es hinweg.

Da ich guter Laune war und noch so richtig in Schwung, nahm ich gleich ein Tuch und die Möbelpolitur zur Hand und wischte Staub.

Irgendwie jedoch, fand ich diese Wölkchen faszinierend. Waren sie mir in meines früheren Wohnung doch nie aufgefallen.

Dann kam die Nacht zum ersten Advent. Ich schlief tief und Traumlos. Plötzlich jedoch, wachte ich auf. Da war jemand in meiner Wohnung. Ich hörte es ganz deutlich. Jemand bewegte sich durch die Räume und betrat mein Schlafzimmer. Erst wagte ich nicht die Augen zu öffnen. War es ein Einbrecher, der da umher schlich? Fest hielt ich die Augen geschlossen und ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, dass ich längst aufgewacht war.

Dann hörte ich ein leises, glockehelles Lachen. Ich öffnete vorsichtig die Augen und sah im Mondlicht ein Wesen durch das Zimmer gehen. Ein junges Mädchen in einem silberglänzendem Kleid. Irgendwie wirkte es filigran und als es sich umdrehte um mit der Hand über meine Fensterbank zu wische, stand es mit dem Rücken zu mir und ich glaubte durchsichtige Flügel zu sehen.
Am Morgen war ich davon überzeugt geträumt zu haben. Irgendwie war der Traum schön und aufheiternd. Jedoch das ging nicht, dass ich des nachts schon von dem Staub der sich auf meine Möbelstücke legt träumte. Am darauffolgendem Wochenende gab es einen gründlichen Hausputz.

Freunde, denen ich die Geschichte erzählte, lachten und meinten, ich hätte eine geradezu kindliche Fantasie. Jedoch ... je länger ich darüber nachdenke... irgendwie ist jetzt alles anders. Die Atmosphäre in der Wohnung ist nicht mehr ganz so heiter wie bisher. Ich freue mich nicht mehr ganz so sehr nach Hause zu kommen und wenn ich nachts aufwache, hoffe ich dieses silberhelle Lachen wieder zu hören.

Wo ist mein Engel geblieben? Habe ich ihn mit Staubtuch und Poliermittel vertrieben, oder sogar umgebracht? Könne Engel sterben, wenn man ihnen die Freude nimmt? Vielleicht bestand die Freude des Engels darin, kleine Staubwölkchen durch die Luft wirbeln zu lassen. Vielleicht habe ich Sternenstaub weggeputzt. Meine Fantasie überschlug sich.

Erzählen darf ich das nicht – man würde mich für verrückt halten.

Morgen werde ich verreisen und komme erst in einer Woche zurück. Dann wird sich in meiner Wohnung wieder Staub angesammelt haben. Genug um Wölkchen zu produzieren und vielleicht kommt dann der Engel zurück.



Donnerstag, 6. November 2008

Fenster mit Aussicht

Das ist der Ausblick aus meinem Fenster.
Wem kommt dabei schon der Gedanke, dass ich mitten in der Großstadt lebe

Mittwoch, 5. November 2008

Was ich gerade lese

Heute war ich in meinem Lieblings-Buchgeschäft.
Es ist immer ein Fest. Drei Etagen Bücher, dazu eine Cafeteria mit bequemen Sesseln aus denen man nicht mehr aufstehen möchte.
Ich könnte jedes mal für den ganzen Tag darin verschwinden und erst
bei Ladenschluss wieder mit einer Schubkarre voller Bücher auftauchen.
Zuerst zieht es mich immer in eine Abteilung die Bücher für Autoren führt
Diese Bücher geben Ratschläge und Tipps wie man was schreibt und es tut manchmal gut zu lesen,
das professionelle Schriftsteller oft die gleichen Versagensängste und Selbstzweifel haben
wie jeder Hobbyautor - also Leute wie mich.

Heute bin ich zu meiner Freude gleich fündig geworden und habe von

Danell Jones
Virginia Woolf
Writers´Workshop
gefunden.
Berschreibung:
Wie wäre es, wenn Sie heute an einem Workshop von Virginia Woolf teilnehmen könnten? Danelle Jones ermöglicht einen einzigartigen Blick in die Schreibwerkstatt dieser großen Schriftstellerin. sie lässtsie instruktive Ratschläge geben, zeigt beispielhaft wie Virginia Woolf beim Schreiben experimentiertund welche Inspirationsquelle sie genutzt hat, und wie wichtig der legendären Schriftstellerin das Lesen, Laufen und Üben war.

Praktische Schreibanregungen aus Virginia Wools bekanntesten
Werken führen den Leser beim Lernen mitten hinein in die Literatur dieser einzigartigen Erzählerin.



Dienstag, 21. Oktober 2008

Spuk in der Herrentoilette

Wie überall gibt es, dort wo viele Menschen ein und aus gehen, auch in dem Haus für betreutes Wohnen, Gästetoiletten.
Sie sind nichts besonderes - eben ganz gewöhnliche Toilette. Eine für die Damen und eine für die Herren.
Vor einiger Zeit jedoch, schien sich in der Herrentoilette etwas seltsames abzuspielen.
Wenn es ruhig im Hause war, hörte man es ganz deutlich.
Es rauschte!
Irgendjemand betätigte die Spülung, ohne das man jemanden hineingehen oder herauskommen sah.
Wir vermuteten dass vielleicht ein Rohr durch dieses Raum führt und man das Rauschen des Wassers hört, wenn in den oberen Etagen abgezogen wird. Aber nein - da ist kein Rohr auf das diese Vermutung zutreffen könnte.
Jedoch von Zeit zu Zeit rauschte das Wasser durchs Becken und es geschah immer öfter.
Die alten Leute in dem Haus wurden unruhig - man rätzelte herum.
Die nächste Vermutung war, ein Streich der von irgendjemanden gespielt wurde- aber wie sollte das gehen?
Einmal, Herr ... saß gerade und war sehr beschäftigt, da rauschte das Wasser geradezu unter ihm her und bespritze ihn total.
Wieder wurde Diskutiert und man kam zu keiner Lösung.
Vor ein paar Tagen, meine Kollegin und ich standen vor der Türe der Herrentoilette und sprachen gerade über das Problem, hörten wir wieder die Spülung rauschen. Wir stürmten den Raum um zu sehen wer dort abzog. Niemand, außer wir beide waren dort!
Man begann schon an Geister und Spuk zu glauben, bis mein Sohn, dem ich die Geschichte erzählte, mir die Lösung des Rätsel gab.

Wenn es in das Wasserbecken der Spülung hineinetropft, und kein Überlauf da ist, zieht sich die Toilette selbständig ab um ein Überlaufen zu verhindern.

Der Schaden ist inzwischen behoben, aber irgendwie war die Aufllösung des Rätsel enttäuschend.

Die Vorstellung, vom Geist der die Wasserspülung benutzt, hat allen besser gefallen.

Freitag, 17. Oktober 2008

Wiedersehen mit Irland

Morgen ist es Woche her, das ich aus Dublin zurück bin.
Schrieb ich wirklich: Alte Heimat?
Das war es wohl doch nie. Man hat sich eingewöhnt, den Gegebenheiten angepasst
und das Beste daraus gemacht
Voller Erwartung was auf mich zukommen mag saß ich im Flieger und wartete auf meine eigenen Reaktionen.
Dann stieg ich aus, ging durch den Zoll, holte mein Gepäck und verließ den Flughafen.
Es war, als sei ich nie weg gewesen. Ich war versucht zum Parkhaus zu gehen um mein Auto zu holen. Jedoch wurde ich dieses mal abgeholt, denn ich habe dort kein Auto mehr.

Wir fuhren durch die Straßen. Die Busse brausten mit ohrenbetäubendem Lärm an uns vorbei und Menschen hasteten durch den Nieselregen ohne auf Verkehrsampeln zu achten.
Rechts und links waren Shop´s - meist klein und schmudelig.
Irgendwie war ich zufrieden. War Irland doch immer ein Teil meines ruhelosem Lebens gewesen,
so wusste ich jetzt, dass es vorbei ist. Irland - da habe ich einmal gelebt - ich bin jetzt nur Tourist. Die Bindung, die manchmal bedrückend
mein Herz umklammerte, ist aufgelöst.
Ich schaue es mir an und kann unbeschwert wieder gehen.
Ihn traf ich auf der O´Connel Street. Ein Leprechaun. Er ist ein recht bösartiger und geldgieriger Zwerg, der am Ende eines Regenbogens einen Topf voller Gold versteckt hat.
Selbst dieser hier ließ sich erst fotografieren als ich ihm versprach, danachGeld in seinen Hut zu werfen.
Hier wird vor Dublins berühmtestem Cafe´, das Cafe´Bewleys, Musik auf einer Säge gemacht

Eine Frau, die Gegenüber dem Trinity College, auf einer selbstgebauten Harfe, wunderschöne Melodien spielt. Die Spendendose steht zu ihren Füßen.
Die Armut in Irland hat viele Gesichter.

Freitag, 3. Oktober 2008

Auf, in die alte Heimat

Heute ist ein sonniger Tag und ich hoffe dass das schöne Wetter nicht nur hier ist,
sondern auch in den westlicherem Teil Europas. Heute fliegen ich nach Irland,
Ich bin schon ziemlich nervös und habe ein Kribbeln im Bauch. Geht es doch in meine alte Heimat.
Der Anlass ist nicht gerade sehr erfreulich. Mein dort lebender Sohn, muss an den Venen operiert werden
und da dort leider nur das Prinzip der Polio - Kliniken ist, schickt man ihn, wenn alles gut verlaufen ist,
gleich wieder nach Hause. Er kann aber nicht so alleine in seiner Wohnung bleiben, also fliege ich rüber.
Es geht, genauer gesagt in die Hauptstadt, nach Dublin.
Ich bin schon sehr gespannt, wie Irland mich empfangen wirdund wie meine Gefühle sein werden, wenn ich nach so vielen Jahren wieder dort bin.

Mittwoch, 24. September 2008

Herbst

Bunt sind schon die Wälder
Gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Äpfel...wie gemalt


Sonntag, 21. September 2008

Italienische Impressionen

Der Sommer ist vorbei und wir denken an Kürbisernte, Halloween
und sogar an Santa Claus.
Ich jedoch zehre noch ein wenig von der warmen Sonne Italiens


Mittwoch, 17. September 2008

Herbst / Physalis


Aquarellstift - Zeichnung

Samstag, 13. September 2008

Herbst / Physalis


Heute ist es kalt und der Regen rauscht den ganzen Tag gleichmäßig.
Das drückt auf die Stimmung. Da wird einem so richtig nach Hebst zu mute.
Ich habe meine fast noch ungenutzten Aquarellstifte aus der Schublade herausgeholt
und nach einem geeigneten Motiv ausschau gehalten.
Die Frucht einer Physalis ist dabei herausgekommen.

Freitag, 12. September 2008

Wo gehts es hier nach London, bitte?

Heute Morgen, auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz, fuhr ein roter Doppeldecker an mir vorbei.
Als Bestimmungsort zeigte sein Schild Hyde Park Corner an.
Ich währe gerne mitgefahren.

Dienstag, 9. September 2008

Italienische Impressionen

Zwei auf dem Schiff.
Wir genossen den Wind, die Sonne und das Wasser, und das Gefühl Urlaub zu haben
Venedig ist ein Traum. Wer kann dieser wundervollen Stadt widerstehen?
Nirgendwo glitzert das Wasser so wundervoll im Sonnenschein wie in der Lagune.

Samstag, 6. September 2008

Iralienische Impressionen


Der Urlaub ist vorbei und der Sommer geht in den Herbst über.
Der Zeiger meines Barometer ist nicht einfach gesunken, sondern er scheint ins Unendliche gestürzt zu sein.
Voller Freude denke ich an die wundervollen Sommertage in Italien zurück
An Arqua´Petrarca mit seinen Zypressen, Olivenbäumen und dem blühenden Oleander

Hier lebte einst der große Dichter.
Die Tore zu seinem Garten werden für Hochzeitpaare geöffnet und in einem Jahr wird es für meine Tochter und meinem zukünftigen Schwiegersohn sein.

Weinlauben spendeten kühlen Schatten

Montag, 1. September 2008

vierzig Rosen


Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag im Haus Für Betreutes Wohnen, nach dem Urlaub und es gab direkt eine riesige Überraschung.
Erst habe ich wie immer gearbeitet und dann hörte ich im Flur Stimmen und Geflüster.
Als ich nach schauen wollte was da los war, kamen alle alten Leute und Kollegen und sagen mir ein Geburtstagslied.
Sie brachten Sekt mit und jeder schenkte mir eine RoseHier klicken!

Sie sind wirklich ALLE gekommen und ich habe 40 Rosen. Ich war total gerührt.
Meine Vorgesetzte und der Hausmeister haben zusammengelegt und mir einen Gutschein von Karstadt über 40 Euro geschenkt.
Sie sagten, das sei, damit mir die Wolle zum stricken nicht aus ginge.
Was sagt man dazu? Dabei ist es nicht einmal ein runder Geburtstag gewesen und er war auch nicht Heute, sondern zu Beginn meines Urlaubes und sie haben trotzdem daran gedacht.

Samstag, 9. August 2008

Lavendel und Holunderwein

Heute war ich in einemGarten-Center. Eigentlich wollte ich nur mal schauen und vielleicht etwas Lavendel mitnehmen.
Man darf mich in so etwas einfach nicht hineine lassen, denn das ist dabei herausgekommen.
Wenigstens ist Lavendel dabei :-)

Sonntag, 27. Juli 2008

MacBeth

Mit ein paar Freunden diskutierte ich soeben über Shakespear´s Macbeth. Dabei bin ich auf diesen fantastischen Zauberspruch der drei Hexen gestoßen:

Sumpf'ger Schlange Schweif und Kopf
Brat' und koch im Zaubertopf:
Molchesaug' und Unkenzehe,
Hundemaul und Hirn der Krähe;
Zäher Saft des Bilsenkrauts,
Eidechsbein und Flaum vom Kauz:
Mächt'ger Zauber würzt die Brühe,
Höllenbrei im Kessel glühe!

Ich frage mich dabei: Wo bekomme ich - außer das Bilsenkraut - alle Zutaten her und was bewirken sie?

Montag, 21. Juli 2008

Novalis

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Novalis

Freitag, 27. Juni 2008

Heute ist der Siebenschläfertag

Bauernregeln
Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
Wenn's am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
Wie's Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.
Regnet's am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.

Legende
Seinen Namen verdankt der Siebenschläfertag nicht der gleichnamigen Schlafmaus, sondern einer alten Legende. Nach der versteckten sich sieben Freunde − Maximian, Malchus, Martinian, Dionysius, Johannes, Serapion und Constantin − zur Zeit der Christenverfolgung im Römischen Reich, unter Kaiser Decius im Jahre 251 in einer Höhle bei Ephesus (heute Westtürkei) und wurden lebendig eingemauert. Sie fielen in einen tiefen Schlaf und wurden ungefähr 200 Jahre später an einem 27. Juni wieder befreit.

Gefunden bei Wikipedia

Dienstag, 24. Juni 2008

Ribbeln sie auf

Seit Samstag stricke ich mit dem wundervollen bunten Sockengarn.
Ich habe mir überlegt, ob ich die Socken meinen Kindern schenken soll, oder ob sie für mich sein sollen.
So ganz habe ich mich gedanklich noch nicht von ihnen lösen können.
Ich habe ersteinmal mit dem Bündchen angefangen und gehofft, dass das Problem sich mit der Zeit von alleinen lösen wird.
Dann, plötzlich stellt sich eine neues Problem - wie stricke ich die Ferse?
Die Kappen - Ferse ist die einzige Strickart die ich kenne. Ich habe mir aber ein wunderschönes Muster herausgesucht, mit
einer Bumerang-Ferse. Ich kam zu dem Schluss, dass sich die Steifen dabei besser machen.
Ich setzte mich also in meinen Sessel und fing an, ribbelte auf, fing wieder an, ribbelte auf usw. bis ich die Geduld verlor.
Dann kam mir die glorreiche Idee es mir zeigen zu lassen. Da ich in einem Haus mit alten Menschen arbeite, war ich davon überzeugt, dass eine der alten Damen sicher weiß wie es geht. Mit Strickzeug bewaffnet ging ich zur Arbeit.
Ich fragte all die Damen, von denen ich weiß, dass sie stricken können. Jedoch alle konnten nur die Käppchen-Ferse.
Mit meinem Strickmuster kamen sie genauso wenig zurecht wie ich.
Die Guten wollten mir aber irgendwie helfen und begannen mir Ratschläge zu geben. Es begann mit: "Nehmen sie doch einen Käppchen -Ferse, von einer Bumerang - Ferse haben wir noch nie was gehört und es ging auch immer so." Bis: "Ribbeln sie das ganze auf. Aus der Wolle bekommen sie einen schönen Pullover."
So trennten wir uns wieder voneinander und ich stand mit meinem Strickzeug unverrichteter Dinge da.
Aber ich hatte einen Stein ins rollen gebracht. Nach und nach kamen sie wieder, zeigten mir ihre Handarbeiten. Wunderschöne Arbeiten, die sie vor Jahren gemacht hatten: "Das ist von damals, als ich noch besser sehen konnte", oder, " als meine Finger noch nicht so steif waren", sagte sie.
Selbst gebasteltes und selbstgemachten Schmuck haben sie mir gezeigt. Alle lachten, holten sich Kaffee und erzählten von Damals. Plötzlich war unwahrscheinlich viel Trubel um mich herum. Selbst der Big Boss, der mehrmals unseren Weg kreuzte, freute sich und die Mundwinkel gingen bis zu den Ohren.
An Tage wie diese liebe ich meinen Job
Frage alte Menschen um Rat und Hilfe und du machst sie glücklich.

Samstag, 21. Juni 2008

Bunte Sockenwolle und Herdule Poirot

Die Woche verlief im alten Trott - Arbeit, nach Hause, Einkaufen, Kochen, Schlafen und morgens wieder los zur Arbeit.
Diese ist wieder anstrengend. Wir haben eine alte Dame dort, die trotz schwerer Krankeit, sobald es ihr etwas besser geht,
das Krankenhaus verlässt. Das setzt unsere Nerven unter Druck.
Da muss man sich seine Glücksmomente selber schaffen.

Am Abend es sich gemütlich machen und fleißig Stricken. Ich habe eine wunderschöne bunte Sockenwolle.

Dienstag, 17. Juni 2008

Der Panter

Heute hat mir eine E-Mail Freundin -Peszi www.peszi.de -
das Bild dieses Panters geschickt und mir viel gleich das Gedicht von Rilke ein, das ich sehr mag.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Fröhlicher Regen

Wie der Regen tropft,
An die Scheiben klopft,
Jeder Strauch ist naß bezopft.

Wie der Regen springt!
In den Blättern singt
Eine Silberuhr.
Durch das Gras hin läuft,
Wie eine Schneckenspur,
Ein Streifen weiß beträuft.

Das stürmische Wasser schießt
In die Regentonne,
Daß die überfließt,
Und in breitem Schwall
Auf den Weg bekiest
Stürzt Fall um Fall.

Und der Regenriese,
Der Blauhimmelhasser,
Silbertropfenprasser,
Niesend faßt er in der Bäume Mähnen,
Lustvoll schnaubend in dem herrlich vielen Wasser.

Und er lacht mit fröhlich weißen Zähnen
Und mit kugelrunden, nassen Freudentränen.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Der Duft der Kindheit


Heute habe ich von einer Kollegin, Rhabarber bekommen - frisch aus dem Garten.
Natürlich habe ich mir sofort Erdbeeren gekauft und eine Marmelade gekocht.
Sie ist fantastisch gelungen.Der Duft ist durch die ganze Wohnung gezogen und lässt mich an
wunderschöne Sommertage im Garten meines Vaters denken und wie es war,
wenn meine Mutter genau diese Marmelade kochte und ich ihr als Kind dabei zusah.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Sonntag, 18. Mai 2008

Rosa Delphine und Zebras


Ein Bild dass ich vor etwa zwei wochen im Zoo geschossen habe