Freitag, 17. Oktober 2008

Wiedersehen mit Irland

Morgen ist es Woche her, das ich aus Dublin zurück bin.
Schrieb ich wirklich: Alte Heimat?
Das war es wohl doch nie. Man hat sich eingewöhnt, den Gegebenheiten angepasst
und das Beste daraus gemacht
Voller Erwartung was auf mich zukommen mag saß ich im Flieger und wartete auf meine eigenen Reaktionen.
Dann stieg ich aus, ging durch den Zoll, holte mein Gepäck und verließ den Flughafen.
Es war, als sei ich nie weg gewesen. Ich war versucht zum Parkhaus zu gehen um mein Auto zu holen. Jedoch wurde ich dieses mal abgeholt, denn ich habe dort kein Auto mehr.

Wir fuhren durch die Straßen. Die Busse brausten mit ohrenbetäubendem Lärm an uns vorbei und Menschen hasteten durch den Nieselregen ohne auf Verkehrsampeln zu achten.
Rechts und links waren Shop´s - meist klein und schmudelig.
Irgendwie war ich zufrieden. War Irland doch immer ein Teil meines ruhelosem Lebens gewesen,
so wusste ich jetzt, dass es vorbei ist. Irland - da habe ich einmal gelebt - ich bin jetzt nur Tourist. Die Bindung, die manchmal bedrückend
mein Herz umklammerte, ist aufgelöst.
Ich schaue es mir an und kann unbeschwert wieder gehen.
Ihn traf ich auf der O´Connel Street. Ein Leprechaun. Er ist ein recht bösartiger und geldgieriger Zwerg, der am Ende eines Regenbogens einen Topf voller Gold versteckt hat.
Selbst dieser hier ließ sich erst fotografieren als ich ihm versprach, danachGeld in seinen Hut zu werfen.
Hier wird vor Dublins berühmtestem Cafe´, das Cafe´Bewleys, Musik auf einer Säge gemacht

Eine Frau, die Gegenüber dem Trinity College, auf einer selbstgebauten Harfe, wunderschöne Melodien spielt. Die Spendendose steht zu ihren Füßen.
Die Armut in Irland hat viele Gesichter.

1 Kommentar:

wollfaden hat gesagt…

Liebe Elsbeth
Was ein schöner Beitrag ,da läuft einem das Herz über.
Danke Friederike