Donnerstag, 27. November 2008

Ich

Heute schaue ich mir zum X-ten Mal "Der Herr der Ringe" an und immer wieder berührt mich der darin vorkommende Ausspruch Tolkien´s, den ich einfach schön und treffend finde:
" Es ist eine gefährliche Sache aus deiner Haustüre zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht aufpasst, weißt du nicht wohin deine Füße dich tragen."

Ach... wie oft schon bin ich unachtsam aus meiner Haustüre herausgetreten und meine Füße trugen mich an Orte und zu Begebenheiten an die ich niemals gedacht habe... die ich nie für möglich gehalten habe.
Es waren nicht immer positive Erfahrungen, aber immer lehrreiche.

Donnerstag, 20. November 2008

Gesichter einer Stadt

Düsseldorf im November

Der Rhein mit Fernsehturm

Donnerstag, 13. November 2008

Gesichter einer Stadt


...und welche Nadelstärke haben Sie benutzt?
Mützen in Düsseldorf

Samstag, 8. November 2008

Writers´Workshop, Erste Lektion

Nachruf auf einen Engel

von Elsbeth Bitter

Seit einem Jahr lebe ich in dieser Wohnung. Es ist eine schöne Wohnung – ich liebe sie.
Jedoch, kurz nach meinem Einzug, begannen sich seltsam Dinge zu ereignen.

Alles fing damit an, dass, wenn ich vor meinem Computer saß, kleine Staubwölkchen
über meinem Schreibtisch wirbelten. Irritiert dachte ich dann: ich muss mal mal wieder gründlich sauber machen.
Das jedoch mache ich meist nur an Wochenenden, denn in der Woche muss ich zur Arbeit und da bleibt oft nicht viel Zeit für den Haushalt. Wenn ich nach Hause komme, gibt es so vieles was ich tun muss oder möchte, wie zum Beispiel, das Schreiben.

Nachdem ich aber mehrmals dieses kleine Staubwölkchen über meine Schreibtisch habe wandern sehen, nahm ich das Staubtuch, räumte meine chaotisch aussehenden Schreibtisch leer und machte gründlich sauber.

Befriedigt setzte ich mich wieder vor meinem Computer. War doch jetzt alles so schön aufgeräumt und blank.

Ein paar Tage später, es war schon Abend geworden und ich kam von einem Treffen mit Freunden nach Hause, starrte ich, als ich meine Wohnung betrat,gebannt auf das Bücherregal – wirbelte doch ein ähnliches Stäubwölkchen, wie das von meinem Schreibtisch, über es hinweg.

Da ich guter Laune war und noch so richtig in Schwung, nahm ich gleich ein Tuch und die Möbelpolitur zur Hand und wischte Staub.

Irgendwie jedoch, fand ich diese Wölkchen faszinierend. Waren sie mir in meines früheren Wohnung doch nie aufgefallen.

Dann kam die Nacht zum ersten Advent. Ich schlief tief und Traumlos. Plötzlich jedoch, wachte ich auf. Da war jemand in meiner Wohnung. Ich hörte es ganz deutlich. Jemand bewegte sich durch die Räume und betrat mein Schlafzimmer. Erst wagte ich nicht die Augen zu öffnen. War es ein Einbrecher, der da umher schlich? Fest hielt ich die Augen geschlossen und ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, dass ich längst aufgewacht war.

Dann hörte ich ein leises, glockehelles Lachen. Ich öffnete vorsichtig die Augen und sah im Mondlicht ein Wesen durch das Zimmer gehen. Ein junges Mädchen in einem silberglänzendem Kleid. Irgendwie wirkte es filigran und als es sich umdrehte um mit der Hand über meine Fensterbank zu wische, stand es mit dem Rücken zu mir und ich glaubte durchsichtige Flügel zu sehen.
Am Morgen war ich davon überzeugt geträumt zu haben. Irgendwie war der Traum schön und aufheiternd. Jedoch das ging nicht, dass ich des nachts schon von dem Staub der sich auf meine Möbelstücke legt träumte. Am darauffolgendem Wochenende gab es einen gründlichen Hausputz.

Freunde, denen ich die Geschichte erzählte, lachten und meinten, ich hätte eine geradezu kindliche Fantasie. Jedoch ... je länger ich darüber nachdenke... irgendwie ist jetzt alles anders. Die Atmosphäre in der Wohnung ist nicht mehr ganz so heiter wie bisher. Ich freue mich nicht mehr ganz so sehr nach Hause zu kommen und wenn ich nachts aufwache, hoffe ich dieses silberhelle Lachen wieder zu hören.

Wo ist mein Engel geblieben? Habe ich ihn mit Staubtuch und Poliermittel vertrieben, oder sogar umgebracht? Könne Engel sterben, wenn man ihnen die Freude nimmt? Vielleicht bestand die Freude des Engels darin, kleine Staubwölkchen durch die Luft wirbeln zu lassen. Vielleicht habe ich Sternenstaub weggeputzt. Meine Fantasie überschlug sich.

Erzählen darf ich das nicht – man würde mich für verrückt halten.

Morgen werde ich verreisen und komme erst in einer Woche zurück. Dann wird sich in meiner Wohnung wieder Staub angesammelt haben. Genug um Wölkchen zu produzieren und vielleicht kommt dann der Engel zurück.



Donnerstag, 6. November 2008

Fenster mit Aussicht

Das ist der Ausblick aus meinem Fenster.
Wem kommt dabei schon der Gedanke, dass ich mitten in der Großstadt lebe

Mittwoch, 5. November 2008

Was ich gerade lese

Heute war ich in meinem Lieblings-Buchgeschäft.
Es ist immer ein Fest. Drei Etagen Bücher, dazu eine Cafeteria mit bequemen Sesseln aus denen man nicht mehr aufstehen möchte.
Ich könnte jedes mal für den ganzen Tag darin verschwinden und erst
bei Ladenschluss wieder mit einer Schubkarre voller Bücher auftauchen.
Zuerst zieht es mich immer in eine Abteilung die Bücher für Autoren führt
Diese Bücher geben Ratschläge und Tipps wie man was schreibt und es tut manchmal gut zu lesen,
das professionelle Schriftsteller oft die gleichen Versagensängste und Selbstzweifel haben
wie jeder Hobbyautor - also Leute wie mich.

Heute bin ich zu meiner Freude gleich fündig geworden und habe von

Danell Jones
Virginia Woolf
Writers´Workshop
gefunden.
Berschreibung:
Wie wäre es, wenn Sie heute an einem Workshop von Virginia Woolf teilnehmen könnten? Danelle Jones ermöglicht einen einzigartigen Blick in die Schreibwerkstatt dieser großen Schriftstellerin. sie lässtsie instruktive Ratschläge geben, zeigt beispielhaft wie Virginia Woolf beim Schreiben experimentiertund welche Inspirationsquelle sie genutzt hat, und wie wichtig der legendären Schriftstellerin das Lesen, Laufen und Üben war.

Praktische Schreibanregungen aus Virginia Wools bekanntesten
Werken führen den Leser beim Lernen mitten hinein in die Literatur dieser einzigartigen Erzählerin.