Samstag, 7. Dezember 2013

Typisch Dezember

Nachdem der Sturm über uns hinweg gerast ist und uns durchgerüttelt hat, kehrt wieder das normale Leben ein. Der Weihnachtseinkauf geht in der Stadt weiter wie bisher.


Die ersten Schneeflocken sind auch gefallen. Sie blieben nicht liegen sondern gingen in eisigkalten Regen über.

Wenn man nicht unbedingt raus muss, bleibt man besser zu hause.
Den erste Aranpulover habe nach langer Zeit mal wieder fertig gestrickt. Das richtige für meinen Sohn, wenn er in kalten Januartage zur Arbeit muss.
Einige Geschenke wurden auch schon mit der Post verschickt. 
Und der Nikolaus kam nach Schottland zu meinem Enkel Andrew

Ruckblickend war die letzte Woche für mich eine typische Dezemberwoche.

Sonntag, 1. Dezember 2013

1. Advent

Jetzt ist sie endgültig da, die Weihnachtszeit.
Viel zu schnell ging der Sommer vorüber. Ich trauere ihm noch einwenig nach.
Doch jetzt beginnt eine Zeit der Genüsse. Es duftet nach Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Glühwein.

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit mit Freuden und mit Lichterglanz

Sonntag, 17. November 2013

Kalt ist es geworden. Der Winter steht vor der Türe. Wenn man hinausgeht, sieht man den  Atem. Also was macht man an so einem Sonntag. Schnell wieder hinein in die warme Stube und ein paar Fotos vom Sommer anschauen.
Es gibt keinen besonderen Grund, aber dieses alte, irische Viehgatter wollte ich schon immer einmal malen.
Klein Andrew in Schottland macht es sich auf dem Sofa gemütlich und schaut sich das Buch an, das die Oma ihm geschickt hat.
Damit es noch gemütlicher wird, hat er sich gleich einen fantasievollen Hut aufgesetzt.

Mittwoch, 13. November 2013

Sonntag, 10. November 2013

Wochenende

Die seltenen, regenfreien Stunden nutzen und Sonne tanken. 
 

 "Chips with curry sauce" essen. 
 

Ein Motiv das mir im Kopf herumschwirrt skizzieren
 

Den selbstgebackenen, noch lauwarmen Apple Pie genießen.
 

Einen Film über South Downs, eine Kreidelandschaft im Süden Englands sehen 



und am Aranpullover weiter stricken. 

Sonntag, 3. November 2013

Zeigt her eure Schleifen

Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Gibt es das noch, dass man Kinder fein macht, nur weil Sonntag ist?
Bei mir war das damals so und darum habe ich auch die wirklich chice Schleife im Haar.
Ilse vom Blog 356 days brachte mich drauf. Sie fand ein Bild auf dem sie mit ihrer Schwester ist und sie beide tragen Schleifen im Haar.
Ich habe ihr geschrieben, dass ich auch so ein ähnliches Bild habe und sie schrieb zurück: "Zeig doch mal! "
Ich lasse mich natürlich nicht zweimal bitten und hier ist es.
Elsbeth mit weiße Kniestrümpfe und Schleife (grins)

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Happy Halloween

Ich wünsche allen Bloglesern ein fröhliches Halloween

Sonntag, 27. Oktober 2013

Herbstaktivitäten

Ich liebe den Herbst. Nicht nur den Sonnenschein und das bunte Laub, sondern auch, wenn es so richtig wettert.
Heute ist es sehr windig, 43km h und es gibt Warnungen vor noch heftigeren Sturmböen. Der Wind treibt dicke Wolken vor sich her, wirbelt Blätter durch die Luft und die Bäume rauschen. Schön ! Es ist so richtig "Wetter".


Ab und zu kommt schon ein Gedanke an Weihnachten auf.  Vorher jedoch und bevor ich mich endgültig einigel, musste noch einiges getan werden.

Die Wohnung wurde gestrichen. Eigentlich wollte ich das schon im letzten Jahr tun. Ich fand aber immer ein paar passende Ausreden. Jetzt aber musst ich da durch und es war genauso besch... wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Ergebnis ist aber sehr befriedigend. 

Halloween steht vor der Türe. Eigentlich ist es ein irisches Fest. Hier feiert man das christliche Allerheiligen.  Da aber Irland für viele Jahre meine Wahlheimat war, lebe ich sowieso zwischen den Welten. Also habe ich passend zu diesem Fest ein Bildchen gestickt.
Und weil nichts im Leben umsonst ist, hat mein Sohn, der mir beim Streichen der Wohnung geholfen hat, mich mit seiner Erkältung angesteckt.
Jetzt bezahle ich es mit der Grippe.
Bald ist aber auch das überstanden und dann heißt es die häusliche Gemütlichkeit genießen.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Lagebericht

Viel geschieht nicht, seit Sandra wieder abgereist ist. Es gibt nicht viel zu Bloggen. Aber ich bin ein Optimist und so sind keine Nachrichten, gute Nachrichten.
Sie hat heute diese Bild geschickt, was ich als Liebeserklärung an ihrer Mutter (mich) auffasse. 


 Der Herbst ist wunderschön, mit Sonnenschein und leuchtenden Farben. Jedoch  er ist zu früh gekommen.
Die Winden ,die noch vor ein paar Tagen auf meinem Balkon wunderschön anzusehen waren, sehen jetzt von kalten Wind zerrupft und gelb aus. 
 Ein paar Meisen zieht es schon zur Futterstelle.



                              Doch der Winter kann gerne noch auf sich warten lassen.

Donnerstag, 26. September 2013

woods path

Der Frühling und der Herbst sind für mich die schönsten Jahreszeiten.  Jetzt gib die Natur alles was sie hat um die Welt in Farbe zu tauchen.  Ich liebe bunte Wälder. 

Es ist in der Splatter Technique gemalt. Hier wird die Farbe nicht mit dem Pinsel aufgestrichen, sonder man splattert.  Man tupft, spritzt die Farbe, oder rollt den Pinsel ab.
Das bringt sehr viel Bewegung ins Bild und lässt es lebendig erscheinen.

Dienstag, 24. September 2013

Skizze als Logo

Heute bekam ich eine Überraschungsmail. Ich habe im Oktober 2010 diese Skizze gezeichnet

 und sie wurde von der Feldbergschule Taunus entdeckt. In der Mail wurde ich gefragt, ob ich damit einverstanden bin, wenn diese Skizze abgeändert für ein Schülerprojekt verwendet wird.

Na, klar bin ich das.  Es ist ja auch schön, wenn es jemandem gefällt, wenn auch nicht viel von meiner Skizze übriggeblieben ist. 


Dienstag, 10. September 2013

Köttbullar, Bier und ein Mittelaltermarkt

 Jetzt werde ich mein Tagebuch wieder aufarbeiten. Diesemal hat sich viel getan. Das Tochterkind aus Schottland war 10 Tage bei mir. Ja... genau die.. die im Mai in Irland geheiratet hat. Irland und die Hochzeit bot natürlich immer Gesprächsstoff. Aber was wollte sie hier als erstes tun? Sie wollte zu IKEA. Also haben wir den Laden unsicher gemacht. 

 Es gibt nichts schöneres als wenn Mutter und Tochter gemeinsam losziehen. Wir beide haben es genossen.
 Gegessen haben wir natürlich auch etwas. Wie kann es anders sein: Köttbullar! Wenn auch mit Pommes Frites. Der Kartoffelpüree glich zu sehr Tapetenkleister.
Wir haben uns zweimal durch die Möbelabteilung gearbeitet. Einmal vor und einmal nach dem Essen.

In der Kinderabteilung, wo sie etwas für ihren Neffen kaufen wollte, hat sie sich in einen orangefarbenen Elch verliebt den wir später George nannten.

*****
Dann sind wir mehrmals durch die Stadt gebummelt. Haben Dinge eingekauft die wir nicht brauchten. Aber an meinen kleinen Enkel haben wir natürlich auch gedacht. Sandra konnte alles in ihrem großen Koffer unterbringen und mit nach Schottland nehmen können. 
Anschließend haben wir uns, gemeinsam mit meinem Sohn Martin, bei einem kühlen Glas Bier und gebackenem Fisch mit Bratkartoffeln erholt. 
 *****
Dann gab es das große Stadtereignis, wo wir nicht fehlen durften. Die Stadt Düsseldorf feierte ihren 725sten Geburtstag.
Vor dem Rathaus und auf der Rheinpromenade war ein großer Mittelaltermarkt. 

Die Handwerker beschränkten sich leider mehr auf Berufe, die von Männern ausgeübt wurden.
 Ich habe die Spinnerinnen und Weberinnen und was frau sonst noch tut vermisst.
 Hier ein Steinmetz
ein Korbflechter
und eine  Dampfmaschine



So tanzeten damals die Reichen

aber es ging auch locker und fröhlich zu.

Sehr viel später, als wir uns die Füße schon fast wundgelaufen hatten, wartete am Rheinufer ein erfrischendes Eis und eine Tasse Kaffee auf uns.
Jetzt ist Sandra wieder abgereist. Ich habe meine Wohnung und mein Reich wieder für mich alleine. Noch fühlt es sich zu groß und zu still an. Ich brauche ein paar Tage um mich wieder daran zu gewöhnen.


Freitag, 30. August 2013

Bücher, Bücher, Bücher

Der Spätsommer ist wunderschön. Er zeigt sich von seiner besten Seite. Wer hält es da schon den ganzen Tag im Haus aus?  Ich sehnte mich danach in meinem Lieblings-Buchladen zu stöbern. Während ich vor fünf Jahre noch regelmäßig dort vorbei kam, muss ich heute - weil ich umgezogen bin - mit der Straßenbahn dorthin fahren. Aber egal. Heute wollte ich unbedingt dort hin.

Und das ist er. Nur ein kleiner Teil davon. Drei Etagen und einige Zwischenetagen, nur Bücher. Dazu eine gemütliche Cafeteria. Fast drei Stunden war ich darin verschwunden und bin in die Welt des bedruckten Papiers eingetaucht.
Außer einigen kleineren Büchern - das heißt normalUmfang - habe ich noch dieses Buch mitgenommen. 1070 Seiten Gruseln. Es wird ein Lesefest werden.
Nebenan ist die italienische Eisdiele, an der ich natürlich nicht vorbeigehen konnte.
Auf dem Weg nach Hause, stand, in der übervollen Straßenbahn, eine junge Frau auf um mir ihren Platz anzubieten. Och nööö... bin ich wirklich schon so alt? Dankend habe ich abgelehnt.





Freitag, 23. August 2013

Stories

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Heitere Geschichten von der grünen Insel Irland.

Ich möchte euch ein wenig von der Grünen Insel erzählen und von den Menschen, die auf ihr leben.

Irland ist das westlichste Land in Europa. Der Golfstrom fließt nah an der Küste vorbei und bestimmt das Klima. Die Sommer sind nie wirklich heiß und die Winter nie wirklich kalt. Dafür gibt es sehr viele Winterstürme. Dann scheint die Insel im Regen und Wasser zu versinken. Der Himmel und die Sterne scheinen näher zu sein als hier in Deutschland. Im Sommer sind sie zum Greifen nahe. Das liegt an der westlichen Lage und der Neigung der Erdachse.

Auch die Menschen sind anders. Sie sind naturverbundener und noch ursprünglicher als anderswo in Europa.

Rund fünfzehn Jahre habe ich dort gelebt und mit ihnen die Freuden und Leiden des Alltags geteilt und habe ihre kleinen menschlichen Triumphe gesehen und Tragödien miterlebt.

Erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland, als ich das Leben dort mit Abstand betrachten konnte, wurde mir klar, wie sehr sich das Leben hier von dem Leben dort unterscheidet. Heute kann ich, was ich dort erlebt habe, mit einem Schmunzeln betrachten.
So habe ich die kleinen, humorvollen Geschichten, die mir dort widerfahren sind, aufgeschrieben. Die Namen habe ich geändert, jedoch die Geschichten sind wahr.

Dienstag, 13. August 2013

Sonntag, 11. August 2013

Auseinanderdriften

Seit vielen Jahren begleitet mich, mehr oder Weniger, eine Freundin durch mein Leben.  Wir sehen uns zwar nicht, aber in unregelmäßigen Abständen ist sie präsent.
Wir kennen uns aus einer Zeit, die für mich
die Zeit vor Irland heißt.  Ich lebte damals in den Alpen. Ich, in den deutschen, sie in den österreichischen.  Beide direkt an der Grenze, nur ein paar Kilometer voneinander entfernt. Irgendwann machte sie auf ihrer Wanderung mal Halt vor meiner Türe und so begann die Freundschaft.  Wir waren jung verheiratet, unsere Kinder wuchsen fast gemeinsam auf und wir verhielten uns, wie Freundinnen es eben tun.  Er gab nicht was wir nicht miteinander teilten - einschließlich Geheimnise.  Irgendwann änderte sich unser Leben.  Ich zog nach Irland, Sie trennte sich von ihrem Mann und auch meine Ehe hatte keinen Bestand. Aber egal was war, wir hielten Kontakt.  Die Freundschaft blieb.  Wenn wir uns nicht sehen konnten, telefonierten wir, oder schrieben Briefe.  Inzwischen bin seit 12 Jahre wieder in Deutschland. Die Freundschlaft dauert nun 30 Jahre.  Wir haben uns wiedergesehen, doch es war ein schwieriges Wiedersehen.  Sie ist inzwischen sehr schwer an Parkinson erkrankt und die Krankheit hat sie verändert.  Telefonieren geht fast gar nicht mehr, denn sie ist durch die Lähmung schwer zu verstehen.  Briefe mit der Schneckenpost werden auch nicht mehr geschrieben, aber sie hat, genau wie ich, einen Computer und das Internet.  So schreiben wir uns ab und zu Mails.  Jedoch entstehen immerwieder große, zeitlich Lücken.  Sie sind bedingt durch Krankenhausaufenthalte ihrerseits und andere Widrigkeiten meinerseits.
Wenn ich zu lange nicht geschrieben habe, pocht mein Gewissen und sagt mir: "Sie ist krank und war immer für dich da".  Jedoch ist es schwierig.  Ihr Denken dreht sich naturgemäß um ihre Krankheit und so gibt es kaum andere Themen. 
Im letzten 3/4 Jahr kam ich kaum dazu ihr zu schrieben.  Nur ein paar kurze Grüße habe ich ihr geschickt , und wieder plagte mich das Gewissen.  Jetzt habe ich ihr wieder geschrieben.  Ich habe ihr von meiner Reise nach Irland berichtet und ein paar Bilder von der Hochzeit gesendet, denn sie kennt meine Kinder aus der Zeit, als die noch Kinder waren.  Eine Woche habe ich gewartet und dann kam die Antwort.  Sie freut sich natürlich, dass ich geschrieben habe und auch  über die Bilder.  Berichtet sehr wenig über sich, aber um so mehr über ihre Kinder und Enkelkinder.
Viele, viel Fotos und Videos kommen bei mir an und ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Flachsblonde, hübsche Kinder sind ihre Enkel.  Sportliche, Hochtrainierte junge Familien sind auf Bilder und Filme zu sehen.  Der Enkel springt im Alter von 10 Jahren vom  Zehnmeterbrett in Schwimmbecken.  Sie alles laufen Ski, wandern, und die Erwachsenen , männlich wie weiblich, wirken wie Muskelprotze.
Ich hatte es schon bei meinem Besuch vor drei Jahre gemerkt und sehe es auch in ihrer letzten Mail, das Sport dort großgeschrieben wird und sehr wichtig ist.
Jetzt stehe ich vor dem Dilemma nicht zu wissen, was ich ihr antworten, Beziehungweise, wie ich darauf reagieren soll.  Natürlich ist sie zurecht auf ihre Familie stolz, aber ich kann mit einer Welt des Sports und mit Gipfelstürmer nicht viel anfangen.  Es ist nicht meine Welt.
Wir leben viel lieber mit Bücher und viel Wissensdrang.  Was also schreibe ich, ohne es hohlklingen zu lassen?
Ja... schön... sehr nett... ich gratuliere... ganz toll... kannst stolz sein...
Stimmt alles!  Aber warum hört sich das in meinen Ohren so unehrlich an?
Wir sind Freundinnen, weil weil wir uns mochten.  Wir mögen uns noch immer, aber unsere Welten sind auseinander gedriftet. Es sind keine Gemeinsamkeiten mehr da.

Samstag, 13. Juli 2013

Das Geranienfenster

Heute ist ein Tag zum entspannen. Es ist Sommer, mit angenehmen Temperaturen und eine sanfte Briese weht.  Genau das richtige Wetter um meine lange vernachlässigten Malutensilien wieder hervor zu holen.
Sogleich habe ich mich an ein Sommermotiv heran gewagt. Geranien, erinnern uns an Urlaub und an den Süden.
Aquarell 24 x 32 cm

Freitag, 5. Juli 2013

Like the Queen

Das  Leben geht wieder seinen normalen Gang. Noch immer zehre ich von der Zeit in Irland.
Bilder kommen so nach und nach von anderen Familienmitgliedern und auch von der neu dazugekommenen Familie.
Wie zum Beispiel dieses hier

Ich fühle mich wie die Queen.
Dann natürlich mein süßer Enkel, der alles staunend beobachtete.
und den liebevoll dekorierte Bailey-Chees-Cake den es auf der Hochzeit zum Nachtisch gab.   

Sonntag, 30. Juni 2013

Während in den letzten Jahren mein Leben in geordnete Bahnen verlief, schlagen in diesem Jahr die Wogen des Leben hoch.
Nach der wundervollen Hochzeit in Irland ist meine Schwester Gislinde für immer von uns gegangen. Sie hat eine große Lücke in der Familie hinterlassen. Aber wir trauern nicht nur, sondern erinnern uns auch an viele schöne Momente.
Ich versuche wieder in meinen normalen Alltag zurückzufinden und bewusst an glückliche Augenblicke zu denken.
Ich wollte etwas Positives schreiben. Alltäglich Begebenheiten humorvoll schildern. Doch das klappt noch nicht so ganz. Ich brauche noch etwas Zeit.

Freitag, 21. Juni 2013

Sommersonnenwende

Sommerfrische
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
Joachim Ringelnatz
(1883-1934)

Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Hochzeit

Die Hochzeit was nicht ganz so chaotisch wie die Probe. Oft hatte ich aber das Gefühl, nicht weit davon entfernt zu sein.  Dafür war sie individuell und außergewöhnlich.
Wir schafften es fast pünktlich an der Kirche zu sein. Nur 20 Minuten Verspätung.
Mein Sohn Alexander führte die Braut  als stellvertretender Brautvater in die Kirche und brachte sie zum Bräutigam.
Sandra, Alexander, Vincent
Es gab viele kleine Pannen, wegen der fehlenden Koordination ,die jedoch jedes Mal ein Lachen hervorriefen. Auf dem Altar standen drei Kerzen. Die rechte wurde von mir und die linke von Vincents Mutter angezüdet. Dann folge das feierliche Verprechen und das Anstecken der Ringe.
Danach zündeten die beiden die in der Mitte stehende Kerze an, wofür sie das Feuer der außensteheden Kerzen nahmen.
Es gab den Hochzeitskuss, Applaus und die Dokumente wuren unterzeichnet. 
Michaela, Jennie, Sandra, Vincent, Robert, Brian
Meine Tochter Michael und die Partnerin meines Sohnen Florian, Jennie waren die Bridesmaids.
Best man waren Vincents Brüder, Robert und Brian. 
Nachdem alle die Kirche verlassen hatten, viel Reis über das Brautpaar geworfen worden war, fuhren alle sechs mit der Fotografin zum Strand nach Lahinch. Die offiziellen Fotos habe ich noch nicht, aber ich kann ein Bild zeigen, dass die Lokalzeitung veröffentlicht hat.
 
 
Alexander mit Marianne,Michaela, Sandra mit Vincent, Brian
Im "The Falls Hotel" haben wir schon auf das Paar gewartet, wo sie als Mr. and Mrs. Cleary
announced wurden.  Es wurden Reden gehalten, Sekt getunken und es gab ein fantastisches Banquet.
Nachdem der Hochzeitskuchen angeschnitten und verteilt war, kam der erste Tanz und nach und nach ging man vom Walzer in die traditionellen irischen Tänze über.  
Die Stimmung war fröhlich ausgelassen bis spät in die Nacht.
Und natürlich wären wir nicht in Irland gewesen, wenn nicht auch diese Feier mit der irischen Nationalhymne geendet hätte.
Noch Tage später tanzte ich in Gedanken und sang die irischen Lieder.