Montag, 26. Mai 2014

Eine neue / oder doch nicht so neue Erfahrung

Eine neue / oder doch nicht so neue Erfahrung. Menschen meckern!
Ich war zum erstenmal als Wahlhelfer eingeteilt und es war schon irgendwie interessant. Besonders die Studien die man beim Beobachten der Menschen macht.
Also... in dem Wahlraum in dem ich eingeteilt war, war ich die einzige Frau. Einer, der das schon öfter gemacht hat, schleppte sofort eine Kaffeemaschine an und meinte, dass ich an alle Kaffee verteilen könnte. Ihm habe ich gleich mal, wenn auch freundlich gesagt, dass ich Wahlhelfer bin und nicht die Sekretärin die den Kaffee serviert. Danach waren die Fronten geklärt und jeder holte sich seinen Kaffee selber. Alles war okay.
Hier fanden EU und Kommunalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung war nicht sehr hoch, aber ich frage mich, warum Menschen eigentlich immer meckern müssen.
Mal waren es ihnen zu viele Wahlzettel, dann nicht genug Kabinen   (weil es sich doch ab und zu knubbelte) dann war Dies nicht gut und Das nicht gut und alles als wären wir, die Wahlhelfer, persönlich dafür verantwortlich.
Ältere Leute kamen nur zu einen Schwatz herein und verstanden nicht warum wir dafür keine Zeit hatte.
Eine Frau in einem Rollstuhl regte sich fast eine halbe Stunde lang auf, weil jemand es gewagt hat ihr über eine Schwelle zu helfen, wo sie das doch alleine kann ( jede gute Tat rächt sich)
Ein Mann kam, der wollte wissen wie die Wahllisten aufgeführt sind. Als wir ihm sagten, dass die nach Straßen geführt werden, war er zufrieden. Dann ging er in eine Kabine, machte seine Kreuzchen und wollte wieder rausmarschieren. Als wir hinterher riefen, und ihm sagten, dass er die Wahlscheine auch in die Urnen werfen muss, regte er sich auf. Er wollte in ein anderes Wahllokal gehen um das dort zu machen. Man kenne ihn ja jetzt hier und das sei dann nicht geheim genug.
Mittags wurde ich abgelöst sodass ich eine Pause machen konnte.  Ich ging in mein Wahllokal um meine Stimme abzugeben. Doch da wurde genauso gemeckert. 
Manchmal verstehe ich Menschen nicht.

Freitag, 16. Mai 2014

Die Post ließ sich Zeit

 Wer immer die Schuld trägt, die Briten oder die Deutschen, die Post hat sich Zeit gelassen. Fast zwei Wochen waren die Päckchen unterweg.
Aber man freut sich ja auch noch später über Muttertagsgeschenke, besonders über so nette und Einfallsreiche. 
Vorgestern kam Sandras Post. Sie hat sich eine besondere Muttertagskarte einfallen lassen.


Ein Bild das auf Sandras Hochzeit in Irland gemacht wurde.
Diverse Naschereien, die ich dort gerne gegessen habe, Briefkarten zum verschicken und ein romantisches Video und ander Kleinigkeiten waren dabei.
Heute kam Michaelas Post an.
Von ihr bekam ich diese süße Holzbild. "Home Sweet Home" A Touch of Shabby Chic
eine englisch sprachiges Magazin usw

und ein wahres Kunstwerk.
"Boot auf dem Meer" Künstler: Andrew, 2 Jahre alt.
Ist das nicht schön? Ich glaube, ich bin eine mit Reichtum gesegnete Frau.